Windenergie – PFAS, keine Gefahr

Die Behauptung, dass PFAS die Umwelt sowie das Trinkwasser vergiften, ist falsch und durch nichts belegt.

PFAS werden auch „Ewigkeits-Chemikalien“ genannt, weil diese sich in der Umwelt nur extrem langsam zersetzen, also „ewig“ in der Umwelt verbleiben. Einige Varianten dieser Chemikalien sind sehr kritisch bzw. giftig, wenn diese z.B. über die Nahrung aufgenommen werden und sich im Körper anreichern.

Bei Windkraftanlagen (WKA) werden Varianten davin der Beschichtung von Rotorblättern beigemischt, um die Beschichtung zu stabilisieren, um den Abrieb zu verringern. Abrieb ist dennoch nicht zu verhindern und darüber gelangen diese in die Umwelt.

Diese freigesetzten Mengen sind jedoch so gering, dass eine Gefahr ausgeschlossen werden kann und diese durch nichts belegt ist. Die folgende Grafik zeigt die 2020 freigesetzten Mengen:

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Die PFAS aus Windrädern sind in der Position „Energiesektor“ enthalten, der alle Arten von Energieanlagen umfasst. PFAS sind definitiv ein Problem, diese resultiert aber nicht aus dem Energiesektor, andere Quellen sind entscheidend wie die Flourierten Gase (Kältemittel), in Textilien, im Transportsektor usw..

Mittlerweile sind die sehr kritischen PFAS-Varianten verboten, andere, weniger kritische Varianten (PTFE/Teflon) können noch eingesetzt werden. Mit Hochdruck werden Alternativen entwickelt, welche die gleichen Schutzeigenschaften aufweisen, also bei Windkraftanlagen den Abrieb der Beschichtung genauso wirkungsvoll verhindern.

PFAS haben Eigenschaften, die unsere Leben für viele Jahre erleichtert haben. Nun ist deren Gefährlichkeit erkannt und Ersatzstoffe müssen entwickelt werden. Wer sich wegen PFAS sorgt, muss seine Aufmerksamkeit auf andere Bereiche richten, nicht auf Windkraftanlagen. Und es ist völlig inakzeptabel, Ängste zu schüren, welche durch nichts belegt sind.

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Weitere Informationen:

Beitrag des MDR – Können PFAS die Energiewende stoppen

Beitrag JUWI – PFAS: Warum die Windenergie nicht als Sündenbock taugt

Verbraucherzentrale – Ewigkeits-Chemikalien PFAS: Wo sie stecken, warum sie problematisch sind