Nachfolgende Tabelle zeigt verschiedene Daten und Kennzahlen aus den Abschlussberichten der 5 Kommunen.
Achtung: in Obernburg und Erlenbach ist Fa. energielenker federführend gewesen, in Elsenfeld und Eschau Fa. BFT, in Aschaffenburg Fa. ENERK.

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Als Fazit kann gezogen werden:
- Obernburg ist am ehesten mit Erlenbach vergleichbar mit einem sehr hohen Anteil privater Gebäude von ca. 95%; in Elsenfeld, Eschau und Aschaffenburg ist der Anteil Gebäude GHD (Gewerbe, Handel, Dienstleistungen) sehr viel höher
- das zeigt sich dann auch beim Wärmebedarf der Gebäudetypen, der für ELS und ABB deutlich höhere Anteil für die Gruppe GHD besitzt
- vergleichbares Bild zwische OBB und Erlenbach zeigt sich bei den 3 Kennzahlen Wärmebedarf pro Einwohner, pro Gebäude sowie bei den Emissionen in t CO2 je Einwohner
- und auch bei den eingesetzten Energieträgern mit einem sehr hohen Anteil an Erdgas sind die beiden Kommunen am ehesten vergleichbar
- ob der höhere Anteil an Ölheizungen in Elsenfeld und Eschau ein Vor- oder Nachteil ist, wenn der fossile Energieträger durch z.B. Wärmepumpen ersetzt werden, wird sich noch zeigen; ein Einfluss ist zu vermuten, wenn die meisten Häuser in OBB und ESCH an einem (Gas-) Netz hängen, während es sich bei den Ölheizungen um isolierte Anlagen handelt.
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Der Vergleich der Kommunen beim Alter der Gebäude ist ebenfalls interessant, weil davon das Sanierungspotenzial abhängt.

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Fazit dieser Grafik:
- in OBB und ERL gibt es relativ viel Gebäude, die vor 1919 gebaut wurden; hier gibt es sicherlich Sanierungsbedarf, andererseits ist auch von einer höheren Anzahl denkmalgeschützter Gebäude auszugehen
- insgesamt ist der Anteil von 73% an Gebäude, die bis 1978 gebaut wurden, in OBB sehr hoch; erst nach 1978 hat die erste Wärmschutzverordnung in Deutschland Wirkung gezeigt; das bedeutet eben ein höherer Sanierungsbedarf für diese 73%; in Erlenbach beträgt dieser Anteil 54%, in Elsenfeld lediglich 36%; in Aschaffenburg ist der Anteil an Gebäuden, die vor 1978 gebaut wurden, mit 74% ebenfalls sehr hoch