Teil 5: Zusammenfassung und Ausblick
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Hohe Strompreise belasten die Haushalte und vor allem die energieintensive Industrie. Wie es gelingen kann, die Strompreise trotz aller zukünftigen Investitionen zu verringern, wurde in einer Reihe von 5 Beiträgen erörtert.
Dieser Teil 5 (auch bei Meine-News.de) schließt diese Beitragsreihe ab, die vorherigen Teile 1 – 4 werden zusammengefasst und mit aktuellen Informationen ergänzt.
Teil 1: Preise Deutschlands im Vergleich, deren Entwicklung und Abhängigkeit vom Gaspreise [1]
Teil 2: Kosten der Stromerzeugung [2]
Teil 3: Kosten der Stromverteilung, die Netzentgelte [3]
Teil 4: Steuern & Abgaben als Teil der Strompreise [4]
Der Iran-Krieg zeigt uns auf brutale Weise auf, wie abhängig wir von Öl und Gas sind. Die Lösung: Elektrifizierung
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Warum sind gerade niedrige Strompreise für Deutschland so wichtig
Niedrige Strompreise beschleunigt die Elektrifizierung als einen der Schlüsselfaktoren für die Bewahrung unseres Wohlstandes, für geringere Kosten und höhere Sicherheit. .
Bild 2 zeigt die guten Fortschritte bei der Stromerzeugung mit 55% aus erneuerbaren Energien, bei den Sektoren Wärme (Beheizung) und Verkehr sind die Fortschritte der Elektrifizierung mit 19% bzw. 8% allerdings viel zu gering [5].

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Weniger Kosten
Die Industrie verbessert durch geringere Stromkosten die Wettbewerbsposition ihrer Produktionsstätten in Deutschland, das Risiko einer Verlagerung mitsamt Jobs in günstigere Länder wird dadurch geringer.
Die Potenziale zur Elektrifizierung der Industrie sind mit 90% sehr groß, die dafür erforderlichen Technologien sind weitgehend vorhanden [6].
Für die Haushalte bedeutet Elektrifizierung niedrigere Kosten durch günstigere Beheizung (Wärmepumpen) und Mobilität (E-Autos). Schon heute haben einige auf ihrem Privateigentum PV-Anlagen, Wärmepumpen sowie E-Autos in der Garage und profitieren von den geringen Stromkosten. Dass der Umstieg auf diese kostengünstigen Technologien gezielt für diejenigen ohne einen „dicken Geldbeutel“ unterstützt werden muss, ist selbstverständlich.
Mehr Sicherheit
Spätestens seit dem Iran-Krieg müsste doch jeder verstanden haben, dass wir als Land unabhängiger von den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas werden müssen. Es ist somit auch eine Frage der Sicherheit, wie erpressbar wir durch Öl/Gas von Autokraten oder Diktatoren wie Trump, Putin oder dem Iranischen Terrorregime sind.
Zitat dazu aus dem Manager Magazin vom 23.04.2026 auch in Richtung unserer Wirtschaftsministerin: „Dabei offenbart der Irankrieg einmal mehr, wie gefährlich die Abhängigkeit von fossiler Energie für die deutsche Wirtschaft ist. Viele fragen sich: Hat die Ministerin eine Vision für die Energiewende – oder nur eine dagegen?“ [7]

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Neben der Versorgungssicherheit geht es auch um den Schutz unsere Lebensgrundlagen, indem wir die beträchtlichen Risiken des Klimawandels hoffentlich noch abmildern können.
Die CO2-Emissionen aus Öl, Gas und Kohle heizen die Atmosphäre (Treibhauseffekt) sowie auch die Weltmeere auf. Dass sich Europa schneller als jede andere Region aufheizt, zeigen die Klimadaten immer deutlicher [51].
Die Hinweise verdichten sich, dass die AMOC (Atlantic Meridional Overturning Circulation), die atlantische Umwälzströmung, zum Stillstand kommt und auch dadurch Extremwetterlagen in Europa entstehen [8].

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Positive Entwicklungen
Es gibt auch positive Entwicklungen weltweit, viele Länder investieren massiv in Erneuerbare Energien mit wichtigen Auswirkungen auf den CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Deutschland ist hier mittlerweile ein „Follower“, viele andere Länder sind hier weiter und tun auch mehr.
In China sind nun dank massivem Ausbau der Erneuerbaren Energien erstmals die CO2-Emissionen trotz Wirtschaftswachstum gesunken und das bevölkerungsreichste Land Indien konnte den CO2-Anstieg vor allem durch Solar- und Windenergie stoppen [9].
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Warum wir schnell nachhaltige Lösungen brauchen
Wir können es uns nicht mehr leisten, wertvolle Zeit zu verlieren und von Technologien zu sprechen, die vielleicht in Jahrzehnten einen Nutzen erzeugen.
Die Industrie braucht schnell verlässliche Lösungen und nur dadurch können die erheblichen Risiken durch Extremwetterereignisse und damit auch kriegerische Konflikte um knappe Rohstoffe verringert werden.
Kernfusion: die Behauptungen von Politikern wie M. Söder, dass man die Kernfusion in 15 Jahren am Laufen habe, ist purer Unsinn [10].
Fragt man die Wissenschaft, wann ein Fusionsreaktor Bestandteil des Stromnetzes sein könnte, wird meistens vom Ende dieses Jahrhunderts berichtet. Selbst das ist anzuzweifeln. Es ist überhaupt kein Werkstoff bekannt, der auf Dauer die Fusionstemperaturen von mehreren zehn bis hundert Millionen°C aushalten könnte.
Kernspaltung, also die Technologie herkömmlicher Atomkraftwerke, verliert weltweit an Bedeutung: zu teuer, zu langsam, zu riskant. Dazu mehr im Abschnitt zur Stromerzeugung.
Unsere Wirtschaft, wenn wir einen industriellen Kern erhalten wollen, braucht Planungssicherheit. Liegt diese Planungssicherheit nicht vor, weil die Energiepolitik Spielball von Lobbyinteressen bleibt, verlassen die Unternehmen dieses Land und ziehen dorthin, wo langfristige Klarheit bezüglich der Energiepolitik herrscht.
Schnell geht nur mit Erneuerbaren Energien und Batteriespeichern.
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Nicht beirren lassen, der Primärenergiebedarf ist ziemlich unbedeutend
Mit dem Hinweis, dass die Erneuerbaren Energien lediglich einen Anteil von 20% am Primärenergieverbrauch haben (Bild 5 [11]), soll immer wieder gezielt vermittelt werden, dass Sonne, Wind & Co. nicht in der Lage sind, Deutschland sicher mit Energie zu versorgen.

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In der Fachwelt wird in diesem Zusammenhang vom „Primärenergie-Irrtum“, oder im Englischen von „primary energy fallacy“ gesprochen. Irrtum deshalb, weil die Betrachtung der Primärenergie nicht relevant ist.
Von fossilen Energieträgern (Öl, Gas, Kohle) kann nur der kleinere Teil als Nutzenergie gewonnen werden, der größere Teil wird als Verlustenergie an die Umgebung abgegeben. Ein Verbrenner-Auto hat einen Wirkungsgrad von 30 – 40% (damit Verluste von 60 – 70%), ein E-Auto von 90% (Verluste von 10%).
Wie ein Haushalt die fossilen Energien durch Erneuerbare ersetzen kann, macht die folgende Grafik deutlich [12].

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Angenommen ist ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh Energie, davon 2.500 Elektrizität (gelb), 10.500 Gas (orange) und 7.000 Benzin/Diesel:
- Schritt 1: ein E-Auto wird gekauft (+EV) und ersetzt den Verbrenner; wegen des mehr als 2-fach höheren Wirkungsgrades verringert sich der Energiebedarf auf 15.000 kWh.
- Schritt 2: eine Wärmepumpe (WP) ersetzt die Gasheizung (+Heat Pump); gleiche Konsequenz: wegen des viel höheren Wirkungsgrades der WP wird das Gas vollständig durch Elektrizität ersetzt, der Energiebedarf verringert sich auf 7.500 kWh.
- Schritt 3: eine PV-Anlage wird gekauft (+Solar), 5.000 kWh Eigenstrom wird erzeugt, es verbleibt ein Energiebedarf aus dem Netz von 2.500 kWh.
Der gleiche Haushalt mit ursprünglich 20.000 kWh Energieeinsatz kommt nach der Elektrifizierung mit nur 2.500 kWh aus.
Fazit: die Primärenergiebetrachtung ist nicht relevant, fossile Energieträger zu nutzen bedeutet sehr viel unnötige Verschwendung. Die Verluste bei der Energieart Elektrizität sind dagegen sehr gering.
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Deutschland und seine speziellen Herausforderungen
Nachfolgend einige Merkmale unserer Situation in Deutschland
- Relativ wenige Sonnenstunden: rund 1.600 Stunden im Norden und 1.800 Stunden im Süden, in Spanien hingegen rund 3.000 Sonnenstunden [13]
- Sehr wenig Wasserkraft: der Anteil von 4% an der gesamten Stromerzeugung ist sehr gering, andere Länder wie Norwegen oder Schweden decken den größten Teil ihrer Stromerzeugung durch Wasserkraft [14].
- Kaum Grundlastenergie: mit der geringen Wasserkraft und ohne sonstige Grundlasterzeuger wie Atomkraftwerke, ist der Anteil an fluktuierenden Erneuerbaren Energien sehr hoch
- Industriezentren im Südwesten: die großen Stromverbraucher in Deutschland befinden sich im Süden und Westen; damit die Herausforderung, dass z.B. der Windstrom aus dem Norden in den Südwesten geleitet werden muss
- Komplexe föderale Struktur: mit unseren 16 Bundesländern ist jede Abstimmung zeitaufwändig, Anpassungen z.B. am Energiesystem lassen sich oftmals nur langsam realisieren
Es gibt viele weitere relevanten Faktoren; hier soll nur aufgezeigt werden, dass wichtige Randbedingungen zwingend zu berücksichtigen sind, wenn das Energiesystem der Zukunft gestaltet wird.
Auch mit diesen Standortfaktoren für Deutschland ist das Energiesystem auf der Basis von Erneuerbaren Energien am kostengünstigsten.
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Kostenfaktor Steuern & Abgaben
Steuern & Abgaben können weiter verringert werden, andere Länder belasten den Strompreis deutlich geringer, einige verzichten sogar gänzlich auf Einnahmen des Staates über die künstliche Verteuerung des Strompreises.
Im Zeitraum der letzten 10 Jahre sind die Steuern & Abgaben (S&A) um 22% gefallen, aktuell machen diese knapp 34% des Strompreises aus [15].

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Mit der Genehmigung des Industriestrompreises im April 2026 und der wahrscheinlichen Reduktion der Stromsteuer werden energieintensive Unternehmen sowie die Haushalte insgesamt entlastet [4].
Diese begrüßenswerten Entlastungen bedeuten allerdings fehlende Einnahmen des Staates z.B. für die Unterstützung des Rentensystems. Damit stellt sich die Frage, wie eine Gegenfinanzierung erfolgen kann.
Aus Sicht des Autors ist es am sinnvollsten, klimaschädliche Subventionen zu streichen oder deutlich zu verringern [4].
Subventionen für billigeres Fliegen, für Dienstwagen, als Tankrabatt oder auch als Pendlerpauschale sollten vermieden werden. Für die ersten beiden Punkte besteht aus Sicht des Autors keinerlei sinnvolle Begründung. Auf das Pendeln kann zum Teil nicht verzichtet werden, aber mittelfristig müssen nachhaltige Alternativen wie der Öffentliche Nahverkehr, der überregionale Zugverkehr sowie der Umstieg auf E-Mobilität attraktiver werden.
Sind weitere Entlastungen bei den Steuern & Abgaben möglich?
Ja, das zeigt der Vergleich europäischer Länder. Teilweise ist die Mehrwertsteuer deutlich geringer, teilweise werden die Stromkosten überhaupt nicht besteuert. Grundsätzlich ist weiterer Spielraum vorhanden.
Die deutlich größeren und auch nachhaltigen Hebel für eine Kostenreduktion liegen bei der Stromerzeugung und der Stromverteilung. Die Kosten für Erzeugung und Verteilung sind in den letzten 10 Jahren um 113% bzw. um 66% gestiegen [16].

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Kostenfaktor Stromerzeugung
Mit Erneuerbaren Energien und Stromspeichern lassen sich die Kosten der Stromerzeugung verringern, mit Kernenergie ist das nicht möglich.
Erneuerbare Energien auch mit Systemkosten günstiger
Bild 9 zeigt, dass die Stromgestehungskosten (engl. LCOE – Levelised Cost of Electricity) der Erneuerbaren Energien am geringsten sind [2]. Diese liegen unter 10 ct/kWh (100 €/MWh), die der Kernenergie deutlich darüber .

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Zu Recht wird von den Befürwortern der Kernenergie darauf hingewiesen, dass beim LCOE-Konzept relevante Systemkosten der fluktuierenden Erneuerbaren Energien fehlen, die bei der gleichbleibend anfallenden Kernenergie bereits enthalten sind. Hierzu zählen der Aufbau von Speichermöglichkeiten, Flexibilisierungskosten auf der Verbrauchsseite oder Stabilisierungsmaßnahmen im Stromnetz [17].
Eine aktuelle Studie zeigt allerdings auf, dass die EE selbst unter Berücksichtigung der Systemkosten deutlich günstiger als Kernenergie sind. Die Stromgestehungskosten wurden dabei um die Systemkosten erweitert, als aktualisiertes Konzept resultiert S-LCOE (system based LCOE) [14].
Zum gleichen Ergebnis kommt eine aktuelle Studie beim Vergleich Erneuerbarer Energien und Gaskraftwerke: die Erneuerbaren Energien sind auch inkl. Systemkosten deutlich günstiger [18].
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Kernenergie: zu teuer, zu langsam, zu riskant und passt nicht mehr
zu teuer
Die Stromerzeugung aus Kernenergie ist sehr teuer, der weltweite Trend ist eindeutig: Erneuerbare Energien werden günstiger (Lernkurve positiv), Kernenergie teurer (Lernkurve negativ). Konsequenz: weltweit nimmt seit Jahren der Anteil der Kernenergie ab [2].
Folgendes Bild 10 der IAE (International Energy Agency) vergleicht die erzeugte Strommenge in kWh für 2024 und 2025 [19].

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Bild 10 zeigt die enorm hohen Zuwächse an Solarenergie, die gegenüber 2024 um 150 TWh zugenommen hat. Die Zuwächse bei Öl, Erdgas und Kernenergie werden geringer, bei Öl gab es in 2025 sogar mehr Rückbau oder Produktionsstopp als Ausbau.
Der wiederholte Ruf einiger Politiker wie Merz, Söder, Spahn, Reiche oder natürlich der AfD zum Wiedereinstieg in die Kernenergie ist anhand dieser klaren Faktenlage nicht zu verstehen. Gibt es vergleichbare Rufe aus der Wirtschaft oder Energieunternehmen: Nein, Fehlanzeige.
Verständlich wird die Forderung nach Wiedereinstieg natürlich aus Sicht von Gas-Lobbyisten: in Kernenergie investieren –> Investitionen bei den Erneuerbaren Energien ausbremsen –> Jahrzehnte vergehen, bis in Deutschland Kernenergie einen relevanten Beitrag zur Stromversorgung leisten kann –> fossile Energien müssen länger verheizt werden –> Milliardengewinne der Fossilkonzerne sind noch viele Jahre gesichert
zu langsam
Bis in Deutschland wieder eine neues AKW in Betrieb geht, würden im Optimalfall 15 Jahre vergehen . Wir sind dann im Jahr 2040. Es wären dann vielleicht drei neue AKW mit einer Leistung von 5 GW am Netz. Die Bedeutung dieser 5 GW kann anhand Bild 5 für die Jahre 2021 und 2022 abgelesen werden.
Neben der Industrie können aber auch Datencenter nicht auf Atomstrom warten, der vielleicht in 15 Jahren so langsam anfinge zu fließen.
zu riskant
Das Endlagerproblem ist noch immer komplett ungelöst und es wird noch Jahrzehnte dauern, bis vielleicht eine sichere Lösung vorliegt. Dass Befürworter der Atomenergie wie M. Söder Bayern als möglichen Endlagerstandort kategorisch ausschließt, spricht Bände.
passt nicht mehr
Die gleichbleibend produzierenden AKW passen nicht mehr in ein durch Flexibilität geprägtes Energiesystem [20]. Das folgende Bild 11 von Prof. Quaschning illustriert diese Situation [21]

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2019: es gab noch 10 GW Leistung aus Kernenergie (rot), die gleichbleibend zur Verfügung stand. Der Anteil aus Erneuerbaren Energien (grün) war gering, der Rest wurde durch fossile Kraftwerke (Öl, Gas, Kohle) erzeugt (grau).
2026: an immer mehr Tagen kommt der komplette Strom aus Erneuerbaren Energien (grün), der Rest aus fossilen Kraftwerken. Gäbe es noch Kernenergie, müsste diese an den Tagen mit 100% Erneuerbaren Strom abgeregelt werden, weil der Strom aus Wind und Sonne günstiger hergestellt wird. Nur so kann der Strompreis gering gehalten werden.
Würden stattdessen nicht die AKW sondern die EE abgeregelt, würde ein höherer Strompreis resultieren.
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SMR lösen keines der Versprechen ein
Die Hoffnung der Kernenergie-Fans auf die SMR, die sogenannten kleinen Atomreaktoren (small modular reactor) oder „Mini-Meiler“ löst sich soeben auf. Die Rückmeldungen kommen immer zum gleichen Schluss [22, 23, 24]:
- SMR verursachen höhere Stromkosten als Großreaktoren
- SMR ändern nichts an der Endlagerproblematik
- SMR erhöhen die Sicherheitsrisiken, weil es dann viele solcher Reaktoren verstreut gibt, die weniger gut bewacht werden können als wenige Großanlagen
Fazit: es wäre für unser Land so wichtig, dass diese unsinnige Diskussion um Kernenergie in Deutschland aufhört. Wer geringe Stromkosten und Planungssicherheit für die Industrie fordert, muss das flexible Energiesystem auf der Basis der Erneuerbaren Energien unterstützen.
Wer weiterhin ein großes Interesse daran hat, die Milliarden-Gewinne der Fossil-Konzerne zu sichern, muss die Diskussion um die Kernenergie für Deutschland weiter schüren.
Dunkelflaute – es braucht nur wenige Gaskraftwerke
Die Versorgungssicherheit ist mit Erneuerbaren Energien kein Problem, als Reserve bei längeren Dunkelflauten werden allerdings einige Gaskraftwerke benötigt (die später auf Wasserstoff umgestellt werden können). Die EU-Kommission hat die Subventionierung von 10 GW genehmigt, zusätzlich 2 GW technologieoffen.
Unsere Wirtschaftsministerin hatte sich wie bei vielen anderen Gelegenheiten heftig dafür eingesetzt, deutlich mehr Gaskraftwerke in Deutschland zu installieren. Kritik wegen der Abhängigkeit von Gas, den CO2-Emissionen oder den zu hohen Kosten prallen stets an K. Reiche ab.
Diese Gas-Reserve-Kraftwerke sind sehr teuer, Schätzungen belaufen sich auf 67 ct/kWh […]. Eine weitere, aktuelle Studie widerlegt das zentrale Argument der Wirtschaftsministerin für neue Gaskraftwerke: die angeblich hohen Systemkosten der Energiewende. Ergebnis der Studie: Erneuerbare sind auch dann deutlich billiger, wenn man Kosten für Netz- und Speicherausbau einrechnet [18].
Das Ziel muss es deshalb sein, die Anzahl möglichst gering zu halten. Untersuchungen zeigen, dass einige dieser 10 GW kostengünstiger durch Langzeit-Batteriespeicher bereitgestellt werden können, wobei mit Kosten von 20 ct/kWh kalkuliert werden kann [25, 26].
Fazit: Wer die Dunkelflaute kostengünstig und mit minimalen CO2-Emissionen absichern will, schreibt die 10 GW so aus, dass auch Batteriespeicher angeboten werden können. Fr. Reiche geht den umgekehrten Weg: die 10 GW sollen so ausgeschrieben werden, dass Batteriespeicher nicht sondern nur Gaskraftwerke angeboten werden können [27].
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Kostenfaktor Stromverteilung / Netze
Die Netzentgelte können trotz der enormen Investitionen sinken, weil durch eine Digitalisierungsoffensive die vorhandenen, oftmals überdimensionierten Netze besser ausgelastet und der Neubau bzw. die Netzmodernisierung kostengünstiger als gedacht ausfallen wird.
Digitalisierung als wichtigste Maßnahme
Die Netze sind an einigen Stellen ausgelastet, zusätzlicher Strom kann nicht mehr aufgenommen werden, die weitere Erzeugung muss dann gestoppt, Anlagen abgeregelt werden. Dennoch können aktuell mehr als 96% des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen genutzt werden [28].
Insgesamt aber sind unsere Netze in Deutschland nur zu 15% ausgelastet [29]. Deshalb gibt es eine große Anzahl an Maßnahmen der Branchenverbände, wie es gelingen kann, diese vorhandenen Netze deutlich besser auszulasten. Jede erfolgreiche Maßnahme verhindert einen ansonsten erforderliche teurer Neubau [30, 31].
Basis dieser Maßnahmen ist vor allem Digitalisierung.
Haben wir unser Netzsystem digitalisiert, kann der Strom je nach Anfall und Bedarf intelligent gelenkt werden. Dazu braucht es eben durch zusätzliche moderne Netzkomponenten mehr Informationen und Daten zum gesamten System.
Um ein Beispiel für den Nutzen von Digitalisierung zu nennen: wird mehr Solarstrom erzeugt, als verbraucht werden kann, resultieren Negativpreise, die sehr teuer sind: die Erzeuger, ob groß oder klein, müssen vom Staat für diesen Überschussstrom entschädigt werden. Das Problem: an solchen sonnigen Tagen sind die vorhandenen Batteriespeicher schon bereits zur Mittagszeit voll, gerade also dann, wenn die meiste Solarenergie ansteht, die Speicher können nichts mehr aufnehmen.
Die Lösung nennt sich „Prognosebasiertes Laden“ und würde dem Staat geschätzt 100 Millionen € einsparen. Es ist technologisch keine Problem mehr, solche Lösungen zu installieren, die „wissen“, wie sich das Solarangebot tagsüber entwickelt und so anfangen zu speichern, um einerseits den Peak der Solarenergie um die Mittagszeit abzufangen und andererseits sicherzustellen, dass sie gegen Abend vollständig geladen sind [53].
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Schlüsselkomponente: Smart-Meter
Dass jetzt bei der Installation der Smart-Meter (intelligente Stromzähler) seitens der Bundesnetzagentur endlich mehr Druck gemacht wird, ist begrüßenswert, hätte aber schon deutlich früher erfolgen müssen [32].

Es ist frustrierend zu wissen, dass wir als Technologieland eines der Schlusslichter in Europa sind. Mittlerweile sind erst 5,5% der Haushalte mit Smart-Meter ausgestattet (dunkelrot). Viele Länder um uns herum zu 100% oder knapp darunter (dunkelblau) [3].

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Schlüsselkomponente: Batteriespeicher
Die technologische Entwicklung hier ist atemberaubend. Die Kosten sind massiv gefallen, immer mehr Varianten entstehen und machen Batteriespeicher so attraktiv. Mit diesen Komponenten kann nicht nur überschüssiger Strom zwischengespeichert sondern auch das Netz bei Schwankungen stabilisiert werden.
In Teil 2 und 3 ist darüber ausführlich berichtet worden [2, 3], täglich kommen neue Berichte wie der des Bayerischen Rundfunks mit dem Tiel „So passt mehr Strom durchs Netz: Wie Betreiber dazulernen“ hinzu [43].
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Eine Schlüsseltechnologie dabei: Bidirektionales Laden / V2G
Die Elektromobilität nimmt weltweit an Fahrt auf, schon jetzt ist das E-Fahren in Deutschland günstiger als mit Verbrenner und seit dem Iran-Krieg haben die meisten verstanden, dass es Zeit ist, umzusteigen.
Die Batterien der E-Fahrzeuge sind ein gigantischer Speicher. Bidirektionales Laden / V2G (Vehicle-2-Grid) macht es möglich, diesen mit dem Stromnetz zu verbinden, Überschuss an Strom einzuspeichern und bei Mangel an Strom diesen aus den Batterien zu entnehmen. Dies wird so geregelt, dass der Fahrzeugbesitzer keinen Nachteil hat, im Gegenteil, dieser verdient dabei sogar noch.
BMW (mit E.ON) ist als erster mit einem Angebot gekommen [33], nun zieht VW (mit Elli) nach [34]. Alle anderen werden schnell folgen, weil die Vorteile überwiegen und weil es die Verbraucher einfordern werden.
Bei BMW bekommt der Teilnehmer 14.000 km pro Jahr gratis, bei VW sagt der Chef von Elli: „Unsere Kunden können dann Geld verdienen, indem sie ihr Auto einfach zur richtigen Zeit an die Steckdose stöpseln.“ Und: „Im Idealfall reicht das, um die jährlichen Mobilitätskosten gegen null zu bringen. Man fährt praktisch gratis.“ [35].
Gleiches gilt natürlich auch für E-LKW: MAN hat jetzt das erste System vorgestellt und macht auch die E-Trucks noch attraktiver [36, 37].
Neue Geschäftsmodelle entstehen: in GB bekommt jeder von Octopus Energy für weniger als 300 Pfund pro Monat ein E-Auto inkl. einer Ladesäule. Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft, die E-Auto-Batterie für Netzausgleichsmaßnahmen nutzen zu können [38].
Mobilität kostengünstig und klimaneutral, das ist die Zukunft.
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Dezentral gestalten
Unsere Stromsystem wird dezentraler, dafür sorgen die Millionen Wärmepumpen, Wind- und Solaranlagen, E-Fahrzeuge und der steigende Strombedarf durch Künstliche Intelligenz in Millionen von Haushalten.
Dezentral erzeugter Strom über Solar- oder Windanlagen muss nicht aus anderen Regionen herangeführt werden und verringert so den ansonsten erforderlichen Netzausbau. Speicher tragen zunehmend dazu bei, Überschussstrom aufzufangen und zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen, wodurch ebenfalls Netzausbaukosten vermieden werden [2].
Energy Sharing: dezentral geteilter Strom reduziert die Kosten weiter. Ab Juni ist es in Deutschland möglich, den Strom aus der eigenen PV-Anlage mit Nachbarn zu teilen. Das Zauberwort lautet Energy Sharing, erste Projekte werden bereits umgesetzt [39, 40].
Schwarmspeicher sind eine weitere dezentrale Anwendung aus dem faszinierenden Feld der Erneuerbaren Energien. Großbatteriespeicher können oftmals nichts ins Netz integriert werden. Nicht so, wenn stattdessen mehrere Kleinbatteriespeicher verwendet werden, weiterer Netzausbau kann unterbleiben [41].
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Europäische Stromnetz ausbauen & nutzen
Milliarden an € können vermieden werden, wenn wir weiter konsequent die Vorteile des EU-Stromnetzes nutzen. Alle Länder profitieren davon, die Potenziale mit anderen Nordsee-Anrainerstaaten sind riesig.
Wie im Teil 3 gezeigt, können wir die Windenergie zweimal nutzen, in Großbritannien und dann vor unserer Küste [3, 42]. Das Verbinden dieser Anlagen oder Länder durch Unterseekabel ist Stand der Technik, weltweit werden riesige Projekte dazu umgesetzt [3].
Überschuss-Strom in andere Länder zu bringen oder von dort zu holen, spart eigene Erzeugungsanlagen und auch weitere Netze, indem die vorhandenen, digital gesteuerten besser ausgelastet werden können.
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Netzausbau nur bedarfsgerecht
Dennoch muss das Netzsystem teilweise erweitert und modernisiert werden, das Durchschnittsalter beträgt 40 Jahre [30].
Bislang wurden die Netze bzw. Netzkomponenten immer auf den Maximalfall ausgelegt. Kommt noch ein Sicherheits- und/oder Risikozuschlag hinzu, wird oft ein völlig überdimensioniertes Netz gebaut, welches dann in der Praxis nie ausgelastet sein wird. Eine signifikante Verschleuderung von knappen Finanzmitteln, die gestoppt werden muss. Auch das ist den Fachverbänden bekannt, muss jetzt entsprechend umgesetzt werden [3].
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Das Netzpaket von K. Reiche bremst und verhindert nachhaltig geringere Kosten
Die Kritik am Netzpaket aus dem BMWE ist enorm und berechtigt. Zwar werden kurzfristig Redispatch-Kosten gespart [3], dafür aber wird der Schwung bei der Energiewende abgewürgt, indem Unsicherheit statt Sicherheit für die Industrie insgesamt erzeugt wird [44].
Hintergrund ist der geplante sog. Redispatch-Vorbehalt. Neue Anlagen in Engpassgebieten sollen demnach nur dann ans Netz gehen können, wenn Betreiber für zehn Jahre auf Entschädigungen bei netzbedingter Abregelung verzichten.
Daneben wird auch die zugrunde gelegte Schwelle für Engpassgebiete sehr kritisch gesehen. Branchenvertreter verweisen darauf, dass bereits heute im Schnitt rund 3,5% der erneuerbaren Stromerzeugung abgeregelt werden. Der im Entwurf angesetzte Schwellenwert von 3,0% würde damit faktisch den Normalfall zur Einschränkung machen.
Als Konsequenz würde das die wirtschaftliche Kalkulierbarkeit neuer Solarprojekte deutlich verschlechtern und wirft rechtliche Unsicherheiten auf, was wiederum längere Verzögerungen bedeutet [44, 45, 46].
Das Zitat aus dem Manager Magazin hat mit diesem Netzpaket zu tun: „Viele fragen sich: Hat die Ministerin eine Vision für die Energiewende – oder nur eine dagegen?“ [7]
Einige Engpassgebiete müssen durch Baumaßnahmen beseitigt werden, viele andere nicht, wenn die vorhandenen Netze durch mehr Digitalisierung besser genutzt werden können.
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Komplexität, Wettbewerb oder Renditen, so viele Möglichkeiten
In Teil 3 dieser Reihe sind viele weitere Maßnahmen genannt, um die Kosten für das zukünftige Stromsystem zu verringern [3].
Die großen Netzbetreiber haben eine Quasi-Monopolstellung, welche von K. Reiche ebenso verteidigt wird wie sie das Ziel verfolgt, möglichst viel Gas-Kraftwerkskapazität zu installieren. Diese Strukturen zu verändern, die rund 900 Verteilnetzbetreiber zu verringern (Bild 14, [52], die Prozesse zu standardisieren und so für mehr Wettbewerb zu sorgen, hätte enorme wirtschaftliche Vorteile. Leider ist hier Technologieoffenheit nicht so attraktiv.

Dass Quasi-Monopole eine zum Teil sehr hohe, garantierte Rendite haben, egal ob die Investition dahinter einen Sinn ergibt, müsste dringend geändert werden, um ein wirkungsvolles Anreizsystem zu schaffen [3].
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Die Erfolgsfaktoren: Netzdienlichkeit & Systemdienlichkeit
Der netzdienliche Ausbau der Erneuerbaren Energien in Verbindung mit einem digitalisierten flexiblen Gesamtsystem führt zu dauerhaft geringeren Stromkosten.
Es ist technologisch betrachtet relativ einfach, Windanlagen oder Solaranlagen zu bauen, Batteriespeicher zu installieren, Netze zu modernisieren oder die Fahrzeuge mit V2G-Technologie auszustatten. Alle Technologien dafür sind vorhanden und werden genutzt.
Die größte Herausforderung besteht darin, die vielen Millionen Einzelkomponenten, Anbieter, Verbraucher, ganze Sektoren wie Industrie, Verkehr oder die Haushalte so zu verknüpfen, dass ein flexibles System entsteht, in dem der Strom frei fließen kann.
Wir haben als Deutschland alle Kompetenzen, dieses System zu gestalten, sind bereits gut unterwegs und können damit einen wirkungsvollen Sprung als Wirtschaftsstandort vollziehen. Hier können wir noch die Chance, weltweit eine führende Position einzunehmen.
Die Systemlandschaft wächst, immer mehr Bausteine kommen hinzu, nachfolgendes Bild 15 zeigt ein solches System, welches in Dänemark installiert wird [47].

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Offshore-Windanlagen erzeugen Strom, daraus wird Wasserstoff sowie E- / Bio-Kraftstoffe hergestellt, die dabei anfallende Abwärme wird in Wärmenetze eingespeist, überschüssiger Wasserstoff in ein Kernnetz Richtung Deutschland geleitet. Auch in Deutschland wird an einem solchen System unter dem Namen H2MARE geforscht [48].
Eine gut gemachte Skizze des kompletten Energiesystems mit der Verbindung der verschiedenen Sektoren zeigt die folgende Darstellung von Prof. Quaschning [3]:

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Der Weg für Deutschland: günstiger, nachhaltiger, resilienter und stärker
Wieder ein bemerkenswerter Vorgang aus dem durch K. Reiche geführtem BMWE: eine Studie aus dem eigenen Haus zur Wertschöpfung der Erneuerbaren Energien für Kommunen & Regionen wird ohne die sonst übliche breite öffentliche Kommunikation irgendwo still & leise auf der Homepage eingestellt [49].

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Das Kernergebnis der Studie hat es in sich: Erneuerbare Energien sind eine große Chancen für Kommunal‑ und Regionalpolitik. Konkret:
- 10 Milliarden Euro Wertschöpfung – schon heute: Wind‑ und Solarenergie haben 2023 bereits rund 10 Mrd. € direkte Wertschöpfung erzeugt; bei konsequentem Ausbau kann sich dieser Wert bis 2033 auf über 21 Mrd. € pro Jahr mehr als verdoppeln
- Geld bleibt vor Ort – statt fossile Importe zu finanzieren: Etwa 8,6 Mrd. € jährlich verbleiben in den Regionen: über Löhne, Betreibergewinne, Gewerbesteuern, Pachten und kommunale Einnahmen. Erneuerbare ersetzen damit fossile Energieimporte durch lokale Wirtschaftskreisläufe
- Zehntausende Jobs – dauerhaft, nicht nur beim Bau: Schon heute hängen rund 50.000 Vollzeitarbeitsplätze an Ausbau und Betrieb der Erneuerbaren. Bis 2033 steigt diese Zahl auf über 100.000 und das entsteht weitestgehend im laufenden Betrieb
- Besonders starke Effekte im ländlichen Raum: Gerade strukturschwächere Regionen profitieren überdurchschnittlich – dort, wo Flächen vorhanden sind und zusätzliche kommunale Einnahmen einen echten Unterschied machen
- Wertschöpfung – die Kommunen, Bürger*innen profitieren: Die Studie zeigt klar: Wo Anlagen externen Investoren gehören, fließen Gewinne ab. Wo Kommunen und Bürger:innen beteiligt sind (etwa durch Energiegenossenschaften), bleibt die Wertschöpfung vor Ort und Akzeptanz wie Umsetzung steigen deutlich.
Das alles zeigt einmal mehr: Der Ausbau der Erneuerbaren ist ein harter Standortfaktor. Vergleichbare positive Effekte für die Kommunal- und Regionalentwicklung sind mit einem zentralen Energiesystem (z.B. einige große Atomkraftwerke) nicht möglich.
Zum Abschluss
Ein Zitat von Prof. Claudia Kemfert vom DIW fasst alles sehr gut zusammen [50]:
„Erneuerbare Energien sind nicht nur Klimaschutz. Sie sind die Grundlage für Freiheit, Frieden und wirtschaftlichen Wohlstand.
Die aktuellen Preissteigerungen bei Öl und Gas führen uns vor Augen, was ein energiepolitischer Kurzschluss bedeutet: Wir zahlen heute den Preis für eine verschleppte Energiewende.
Fossile Abhängigkeiten machen Volkswirtschaften anfällig für Krisen, treiben Inflation und belasten Haushalte wie Unternehmen gleichermaßen.
Erneuerbare Energien wirken genau in die andere Richtung: Sie reduzieren geopolitische Risiken, stärken die heimische Wertschöpfung und sorgen langfristig für stabile, bezahlbare Energiepreise.
Die zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe ist daher klar: Beschleunigung der Energiewende statt Verlängerung fossiler Geschäftsmodelle.
Zögern kostet uns die Zukunft.„
Wir können weiter zögern und zaudern. Wir können weiterhin über Kernenergie reden, über Lösungen, die vielleicht in einigen Jahrzehnten Strom liefern können. Wie können E-Mobilität und Wärmepumpen in Frage stellen, obwohl hier der Markt schon lange glasklar entschieden hat.
Zögern kostet uns Zukunft.
Mit einem Energiesystem auf der Basis von Erneuerbaren Energien wird die Stromversorgung günstiger, die Energieerzeugung durch vermiedene CO2-Emissionen nachhaltiger, wir werden als Land gegen internationale Krisen resilienter und wirtschaftlich stärker.
Dr.-Ing. Christian Blaufelder
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Quellen
[1] https://www.meine-news.de/obernburg-amain/c-energie-und-umwelt/hohe-strompreise-was-dagegen-tun_a231266
[3] https://www.meine-news.de/obernburg-amain/c-energie-und-umwelt/hohe-strompreise-was-dagegen-tun_a232686
[8] https://www.fr.de/wissen/atlantikstroemung-amoc-schwaecht-sich-staerker-ab-als-gedacht-verheerenden-folgen-drohen-zr-94266844.html[9] https://www.golem.de/news/iea-bericht-oelfoerderung-stark-ruecklaeufig-solar-ueberholt-alle-2604-207866.html
[10] https://www.zfk.de/politik/deutschland/kernkraft-comeback-neue-form-bayern-prescht-voran
[11] https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch
[12] https://x.com/electricfelix/status/1868295318929846375
[13] https://www.enerkii.com/tools/sonnenstundenrechner
[14] https://de.statista.com/themen/784/wasserkraft/
[15] https://strom-report.com/strompreis-zusammensetzung/
[16] https://strom-report.com/strompreisentwicklung/
[17] https://www.pv-magazine.com/2026/04/17/new-metric-shows-renewables-are-53-cheaper-than-nuclear-power/
[18] https://utopia.de/news/studie-widerlegt-reiches-hauptargument-fuer-neue-gaskraftwerke-kartenhaus-faellt-in-sich-zusammen_926761/
[19] https://www.iea.org/data-and-statistics/charts/annual-change-in-global-electricity-generation-by-source-2024-2025
[20] https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/atom-kraftwerke-reaktoren-vierte-generation-strom-100.html
[21] https://www.linkedin.com/posts/quaschning_energieimporten-erdgaskraftwerke-kernenergie-share-7450770054100623361-Mdau/?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAACviH0BEjHpK8RJmBsh_xwnA_Cy_9u65aM
[22] https://www.merkur.de/wirtschaft/ministerium-rechnet-mit-soeders-atom-plaenen-ab-zu-teuer-und-gefaehrlich-94270146.html
[23] https://www.n-tv.de/wirtschaft/Leonhard-Gandhi-beurteilt-SMR-Minireaktoren-sind-technisch-gesehen-zu-klein-ineffizient-und-teuer-id30492859.html
[24] https://umweltinstitut.org/pressemitteilung/zu-teuer-zu-langsam-zu-riskant-atomkraft-hat-keine-zukunft/
[25] https://www.pv-magazine.de/2026/04/17/studie-langzeit-batteriespeicher-koennen-guenstiger-als-gaskraftwerke-zur-versorgungssicherheit-beitragen/
[26] https://www.linkedin.com/posts/erik-richter-alten-3a067a229_kraftwerksstrategie-batteriespeicher-energiewende-share-7453412055690203136-8Tv5/?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAACviH0BEjHpK8RJmBsh_xwnA_Cy_9u65aM
[27] https://www.fr.de/politik/batteriespeicher-ausgeschlossen-gruene-kritisieren-reiches-gaskraft-plaene-94276302.html
[28] https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2024/energiewende/kurzmeldung.html
[29] https://talk.lagedernation.org/t/ueberdimensionierter-netzausbau/27121
[30] VDI Nachrichten; „Netze ausbauen, Kosten senken“; Nr. 7, 2. April 2026
[31] https://www.vde.com/de/presse/pressemitteilungen/etg-impulspapier-stromverteilnetze
[32] https://www.n-tv.de/wirtschaft/Klaus-Mueller-zu-Zwangsgeldern-Es-gibt-fuer-Netzbetreiber-beim-Smart-Meter-Rollout-keine-Ausreden-mehr-id30738038.html
[33] https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0455460DE/erstes-bidirektionales-vehicle-to-grid-v2g-ladeangebot-deutschlands-von-bmw-group-und-e-on:-wallbox-und-stromtarif-ab-sofort-bestellbar?language=de
[34] https://www.pv-magazine.de/2026/04/16/volkswagen-kuendigt-vehicle-to-grid-angebot-an/
[35] Die ZEIT; Abends verdient das Auto Geld; Nr. 17, 16.04.2026
[36] https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/nfz-fuhrpark/man-zeigt-erstmals-bidirektionales-laden-von-e-lkw-3795500
[37] Mit diesen 3 LIFEHACKS kann GANZ DEUTSCHLAND auf E-LKW umstellen
[38] https://www.n-tv.de/wirtschaft/Darum-hat-Grossbritannien-die-zweithoechsten-Strompreise-id30694619.html
[39] https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/energy-sharing-teilen-sie-solarstrom-2026-profitabel-mit-den-nachbarn-117167
[40] https://www.pv-magazine.de/2026/01/07/ab-juni-gelten-neuregelungen-fuer-das-energy-sharing/
[41] https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/schwarmspeicher-vs-grossspeicher-dezentrale-konzepte-beschleunigen-die-energiewende/
[42] https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutlich-weniger-Windraeder-sparen-50-Milliarden-Euro-erzeugen-aber-nicht-weniger-Strom-id30673572.html
[43] https://www.br.de/nachrichten/bayern/so-passt-mehr-strom-durchs-netz-wie-betreiber-dazulernen,VI6aqev
[44] https://www.solarserver.de/2026/04/22/neues-netzpaket-bremst-solarstrom-branche-warnt-vor-stopp-beim-photovoltaik-ausbau/
[45] https://www.energiezukunft.eu/politik/drohendes-netzpaket-aus-dem-wirtschaftsministerium
[46] https://www.campact.de/blog/2026/02/netzpaket-fossiler-frontalangriff-aus-dem-wirtschaftsministerium/
[47] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7451887423334064128/[48] https://www.fraunhofer.de/de/forschung/fraunhofer-strategische-forschungsfelder/wasserstofftechnologien/wasserstoff-leitprojekt-h2mare.html
[49] https://www.linkedin.com/posts/ingwar-perowanowitsch-7a53872b7_das-ist-die-studie-die-katherina-reiche-share-7454085321115418624-5uQo?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAACviH0BEjHpK8RJmBsh_xwnA_Cy_9u65aM
[51] https://www.zdfheute.de/wissen/klima-europa-rekordhitze-sorge-bericht-100.html
[52] https://www.linkedin.com/posts/matthias-lingg-83085b200_energiewende-stromnetz-dso-share-7455600776158068737-63rw?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAACviH0BEjHpK8RJmBsh_xwnA_Cy_9u65aM
[53] https://www.linkedin.com/posts/weniger_photovoltaik-share-7456025275454111744-qNgh?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAACviH0BEjHpK8RJmBsh_xwnA_Cy_9u65aM
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