Ja, eine Wärmepumpe im E-Auto lohnt sich, vor allem wenn oft im Winter gefahren wird, Langstrecken zurückgelegt oder das Fahrzeug im Freien geparkt wird.
Die Wärmepumpe arbeitet wie ein umgekehrter Kühlschrank und ist bis zu dreimal effizienter als herkömmliche elektrische Zuheizer. Das spart bei Kälte rund 10 bis 20 % Energie, was wertvolle Reichweite sichert.
Folgende Aspekte helfen bei der Entscheidung:
- Ja, unbedingt: Bei kalten Außentemperaturen entlastet die Wärmepumpe den Akku merklich und sorgt dafür, dass auf Langstrecken weniger Ladepausen eingelegt werden müssen.
- Nein, kann man sich sparen: Wenn das E-Auto fast ausschließlich im städtischen Kurzstreckenbetrieb genutzt wird und es im Winter in einer warmen Garage parkt, der Aufpreis (oft zwischen 1.000 und 1.500 Euro) rechtfertigt dann die Ersparnis selten.
- Der beste Kompromiss: Bei vielen modernen E-Modellen, besonders in der Kompakt- und Mittelklasse, ist die Wärmepumpe mittlerweile serienmäßig verbaut oder in Ausstattungspaketen enthalten.