Sehr vieles hängt zur Frage der zukünftigen sicheren und kostengünstigen Stromversorgung davon ab, wie sich der Strombedarf in Deutschland entwickelt.
Sicher ist, dass Bedarf als Folge der zunehmenden Elektrifizierung steigt. Diese Elektrifizierung, also die Nutzung des Energieträgers elektrischer Strom an Stelle von fossilen Energieträgern wie Gas, Öl oder Kohle, zeigt sich in der zunehmenden Nutzung von E-Autos, Wärmepumpen, Datencenter und auch privat in der zunehmenden stromintensiven Nutzung von KI (Künstlicher Intelligenz).
Nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung des Strombedarfs unterschiedlicher Szenarien:

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Ende 2025 hatten wir in Deutschland einen Bruttostromverbrauch von 564 TWh (Terrawattstunden). Für 2045 wird in den unterschiedlichen Studien ein Bedarf von 1.000 bis knapp 1.600 TWh gesehen.
Der Strombedarf steigt, allerdings unterschiedlich stark. Aber selbst in den konservativsten Szenarien von AGORA oder dem BDEW verdoppelt sich der Bedarf bis 2045.
Wenn eine größere Steigerung des Bedarfs prognostiziert wurde, dann hat das sehr viel mit einer positiven Entwicklung unserer Wirtschaftsleistung zu tun. „brummt“ die Wirtschaft, wird viel investiert, die Anzahl an E-Autos steigt schneller, ebenso der Umstieg auf Wärmepumpen.
Fazit: die Energiewende, die Wärmewende, die Verkehrswende verlangt nach mehr elektrischen Strom. Diesen klimaneutral bereitzustellen ist eine zentrale Herausforderung
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Quellen:
- B Netz A: Bericht Versorgungssicherheit Strom, 2025
- BDEW: Prognose und Analyse Netzentgeltentwicklung, 2024
- DIHK: Neue Wege für die Energiewende, 2025
- AGORA: Klimaneutrales Deutschland 2045, 2021
- ISE: Wege zu einem klimaneutralem Energiesystem, 2024
- B Netz A NEP: Netzentwicklungsplan Strom 2037, 2025