Wärmewende: Klimaturm

Speziell für Kommunen wurde eine vertikale Luft-Wasser-Großwärmepumpe entwickelt, hier ein Beispiel der Fa. Towergy

Bei einer Wärmeleistung von 0,3 – 1,5 MW kann solch ein Klimaturm bis zu 200 Haushalte im Bestand und 400  Haushalte im Neubau versorgen. Die Konsequenz kann sein, dass kostenaufwändige Gebäudesanierungen unterbleiben können.

Mit einer Lautstärke von unter 35 dB(A) in 10 Metern Entfernung ist dieser Turm kaum wahrnehmbar, der Klimaturm erfüllt die strengsten gesetzlichen Anforderungen zum Schutz gegen Lärm – selbst in dicht bebauten Quartieren.

In Verbindung mit einem Wärmespeicher kann die erzeugte Wärme als heißes Wasser für Zeiten der Dunkelflaute gepuffert werden. So wird Wärme nachhaltig und zu besonders günstigen Strompreisen produziert.

Fazit: es gibt mittlerweile speziell entwickelte Wärmepumpen für den Einsatz in einem Wohnquartier; mit günstigem nachhaltigen Strom kann eine solche vertikale Wärmepumpe ein wichtiger Baustein für die kommunale Wärmewende sein.

Text: C. Blaufelder