Welche Bedeutung haben Erneuerbare Energie für die Kommunen und die regionale Entwicklung?
Um diese Frage zu beantworten, wurden mehrere Institute noch von der Ampelregierung mit einer Studie beauftragt. Die Ergebniss lagen 2025 vor, die neue Regierung hat etwas modifizieren lassen.
Die Ergebnisse sind beeindruckend:
- 10 Milliarden Euro Wertschöpfung – schon heute: Wind‑ und Solarenergie haben 2023 bereits rund 10 Mrd. € direkte Wertschöpfung erzeugt; bei konsequentem Ausbau kann sich dieser Wert bis 2033 auf über 21 Mrd. € pro Jahr mehr als verdoppeln
- Geld bleibt vor Ort – statt fossile Importe zu finanzieren: Etwa 8,6 Mrd. € jährlich verbleiben in den Regionen: über Löhne, Betreibergewinne, Gewerbesteuern, Pachten und kommunale Einnahmen. Erneuerbare ersetzen damit fossile Energieimporte durch lokale Wirtschaftskreisläufe
- Zehntausende Jobs – dauerhaft, nicht nur beim Bau: Schon heute hängen rund 50.000 Vollzeitarbeitsplätze an Ausbau und Betrieb der Erneuerbaren. Bis 2033 steigt diese Zahl auf über 100.000 und das entsteht weitestgehend im laufenden Betrieb
- Besonders starke Effekte im ländlichen Raum: Gerade strukturschwächere Regionen profitieren überdurchschnittlich – dort, wo Flächen vorhanden sind und zusätzliche kommunale Einnahmen einen echten Unterschied machen
- Wertschöpfung – die Kommunen, Bürger*innen profitieren: Die Studie zeigt klar: Wo Anlagen externen Investoren gehören, fließen Gewinne ab. Wo Kommunen und Bürger:innen beteiligt sind (etwa durch Energiegenossenschaften), bleibt die Wertschöpfung vor Ort und Akzeptanz wie Umsetzung steigen deutlich.
Brisant: üblicherweise werden solche Studien aktiv kommuniziert. Nicht so das BMWE unter K. Reiche. Die Studie wurde irgendwo auf der Homepage des BMWE eingestellt, zu finden nur dann, wenn gezielt danach gesucht wird.
Das überrascht nicht, unsere Wirtschaftsministerin hat mehrfach erklärt, die Erneuerbaren Energien ausbremsen zu wollen. Ihre Verbindungen und Nähe zu den Fossilkonzernen sind bekannt.
Text: C. Blaufelder
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